Fördermittel für Gründer

Fördermittel für Gründer

Wer ein Unternehmen gründen will, steht zunächst vor der entscheidenden Frage nach der Finanzierung. Neben dem Gründungszuschuss von der Arbeitsagentur können Existenzgründer verschiedene weitere Fördermittel geltend machen – je nach Bundesland und abhängig von bestimmten Voraussetzungen. Viele Gründer wissen jedoch nicht, dass es solche Fördermaßnahmen überhaupt gibt. Vor einer Unternehmensgründung empfiehlt es sich daher immer, externen Rat einzuholen.

Als erste Anlaufstelle für Informationen kann Google dienen. Verschiedene Gründerplattformen und Förderdatenbanken bieten Übersichten über die Förderangebote der unterschiedlichen Bundesländer – zum Beispiel die Gründerplattform oder die Förderdatenbank für Bund, Länder und EU.

NRW vergibt über das Beratungsprogramm Wirtschaft (BPW) Zuschüsse für Beratungen zur Entwicklung, Prüfung und Umsetzung von Gründungskonzepten vor der Realisierung an Existenzgründer aus der gewerblichen Wirtschaft und aus freien Berufen. Gefördert werden Beratungen zur Gründung von kleinen und mittleren Unternehmen.

In Baden-Württemberg können kleine oder mittlere Unternehmen, die innovative Produkte, Dienstleistungen oder Produktionsverfahren planen, entwickeln, umsetzen oder weiterentwickeln möchten, unter bestimmten Voraussetzungen einen Zuschuss in Form eines Innovationsgutscheins erhalten. Bayern unterstützt freie und gewerbliche Existenzgründer mit einem Zuschuss zu Beratungskosten für ein Existenzgründercoaching.

Jedes Bundesland hat seine eigenen Richtlinien für die Vergabe von Fördermitteln. Doch es lohnt sich in jedem Fall, vor der Gründung die Möglichkeiten zu erfragen. Externe Berater sind dafür sehr wertvoll, besonders, wenn sie autorisiert oder zertifiziert sind für die Beratung zu der spezifischen Förderung, für die Sie sich als Gründer jeweils besonders interessieren.

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